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Querdenker-Abend zu Finanzmärkten und zur Geldpolitik

Am Donnerstag, den 29. Juni, ist der Ökonom und Finanzwissenschaftler Helge Peukert in der Kommende zu Gast. Ab 19.30 Uhr stellt er seine Kritik am derzeitigen Finanzmarkt- und Geldsystem vor. Helge Peukert veröffentlichte 2013 und nochmals 2015 ein sog. „Moneyfest“, in dem er ein anderes Bankensystem und eine radikale Beschneidung des Finanzsektors fordert, aber auch Vorschläge macht, wie Schuldenberge abgebaut und Vermögen begrenzt werden können. Das Ganze soll verbunden sein mit der Stärkung demokratischer Rechte und sozialpolitischer Standards. Statt weltweiten Wirtschaftswachstums plädiert er zudem für eine Postwachstumsökonomie, für systematische Rücksicht auf die Grenzen des Planeten Erde. Ist das alles zusammen nicht so etwas wie die Quadratur des Kreises? Wir fragen nach:

  • Wie funktionieren das internationale Bankensystem und die europäische Geldpolitik bisher? Wer entscheidet über Geldmengen und „kreative“ Finanzmarktgeschäfte? Wer sind die Profiteure, wer die Verlierer? Wessen Interessen vertritt die derzeit herrschende Politik?
  • Mit welchen Maßnahmen könnte die Größe und Macht der Banken begrenzt werden? Wie ließe sich dauerhaft verhindern, dass mit unsinnigen und schädlichen Finanzprodukten Milliarden verdient werden. Gibt es Möglichkeiten, den Finanzsektor wieder der Realwirtschaft unterzuordnen?
  • Mit welchen Mitteln könnten die riesigen Finanzmarktgewinne gerechter verteilt werden? Was würde eine Finanztransaktionssteuer bewirken? Was spricht gegen den altbekannten Vorschlag, die Banken zu verstaatlichen? Welche anderen Möglichkeiten gibt es, sich stärker am Gemeinwohl zu orientieren?
  • An der Frage von Staatsschulden scheiden sich die Geister. Warum sollte es wichtiger sein „Schuldenberge“ abzubauen, als grundlegende Sozialleistungen zu erhalten und zu steigern? Sind staatliche Investitionen in Infrastruktur und Bildung nicht wichtiger als ausgeglichene Haushalte?
  • Woran scheitern die Initiativen zur gerechteren Verteilung von Lasten und Gewinnen in Europa? Welche Rolle spielen dabei die klassischen Wirtschafts- und Finanzwissenschaften? Wo und warum versagt die Politik?
  • Helge Peukert ist an mehreren Orten daran beteiligt, junge Ökonomen zu kritischen Vordenkern für das Gemeinwohl auszubilden. Welche Bedeutung hat der damit verbundene prüfende Blick auf das eigene Fach? Hat die alternative Wirtschaftswissenschat eine Chance, europäische Politik zukünftig zu prägen?

Dr. phil. Dr. rer. pol. Helge Peukert lehrt als außerplanmäßiger Professor für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt sowie am neuen Studiengang „Plurale Ökonomik“ der Universität Siegen. Er gehört dem wissenschaftlichen Beirat von Attac an und ist Mitglied der Gewerkschaft Verdi. Sein Buch „Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise“ ist bereits in fünf Auflagen erschienen. Das „Maneyfest“ ist, ebenfalls im Metropolis-Verlag, 2015 in zweiter Auflage erschienen.

Die Teilnahme am Interview-Abend mit Helge Peukert ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung: telefonisch (0231 206050) oder per Mail: kister@kommende-dortmund.de.

Herzliche Einladung!

 

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