Tagungshaus
Statistiken zeigen: In Deutschland sind die eigenen Bildungschancen immer noch von der sozialen Herkunft und Bildung der Eltern abhängig. Die Corona-Pandemie verstärkt den Graben zwischen Akademiker- und Arbeiterkindern. Claudia Schwarz plädiert im Stand•PUNKT für wirkliche Chancengleichheit, damit höhere Bildung allen zugänglich ist.
Im Wahlkampf für die Parlamentswahlen im Kosovo war das Problem der Jugendarbeitslosigkeit eines der zentralen Themen. In einigen europäischen Ländern, gerade auch in den Ländern Südosteuropas (SOE), ist dieses ein aktuelles, soziales Problem. Daher sind die EU-Beitrittsbemühungen der Länder in SOE eine Chance, um dort der Jugend neue Perspektiven zu eröffnen. Konrad J. Haase kommentiert im Stand•PUNKT.
"Everyday is 'Blursdays'". Ein Tag gleicht dem anderen.
Die Fastenzeit könnte die Zeit sein, aus der Eintönigkeit aufzubrechen und sich einzustimmen. Gemeinsam mit anderen für eine bessere, für eine erlöste Welt zu streiten, für einen Neuaufbruch, einen Frühling einer gerechten und schöpfungsfreundlichen Welt. Dazu rufen die katholische und evangelische Kirche, Bistümer und Landeskirchen, gemeinsam zu einer Aktion „Klimafasten“ auf. Detlef Herbers kommentiert im Stand•PUNKT.
Impfstoffe gegen das Corona-Virus sind da. Seit Dezember 2020 werden auch in Deutschland Menschen geimpft. Hierbei wird eine strikte Verordnung verfolgt, laut welcher Priorisierungen für Risikogruppen bestehen. Darin nicht aufgezählt sind derzeit viele Menschen mit Behinderungen, die nicht in Pflegeheimen leben. Die Forderung von Fachverbänden und Petitionen, dies zu ändern, unterstützt Sandra Knoblich im Stand•PUNKT.
Sie galten als Paradigma der „systemrelevanten“ Tätigkeiten: die Pflege-, Gesundheits-, und Sozialberufe. Die Krise hat deutlich gemacht: Immer weniger Menschen können sich vorstellen, in diesen Berufen zu arbeiten. Warum ist das so? Burkhard Becker kommentiert im Stand•PUNKT.
Am Beginn der neuen Präsidentschaft in den USA steht nicht die Kampfansage an den Rest der Welt, aber eine Hoffnung für ein verführtes und verstörtes Land. Größe, das lernt man vielleicht von dem neuen Mann im Weißen Haus, zeigt sich in der Bereitschaft, sich selbst zurückzunehmen und andere groß zu machen. Direktor Dr. Peter Klasvogt kommentiert im Stand•PUNKT.
Universitäten gewähren ihren Studierenden ein Regelsemester mehr. Doch was ist mit den Schüler*innen? Dr. Andreas Fisch bedenkt Gründe für einen Kindergipfel, um auch über die Wiederholung eines Schulhalbjahres zu beraten. Der Vorschlag verdeutlicht an einem Kristallisationspunkt die gravierenden und langfristigen Auswirkungen der Maßnahmen gegen Corona auf Kinder und Jugendliche.
Sie kommt sehr spät, die Notbremse der Politik, dafür zieht sie jetzt voll durch. Für den „coronagerechten“ Kontakt zwischen Menschen in der Zeit von Weihnachten bis Neujahr hätte es zum einen feste Rahmenbedingungen gebraucht, mit denen sorgfältig geplant werden kann, und zum anderen niedrige Ansteckungszahlen. Jetzt ein hastiger Not-Lockdown mit starken Kontaktbeschränkungen, weil die Ansteckungsgefahren zu groß geworden sind und das Gesundheitssystem überlastet wird. Durch die Kurzfristigkeit und Heftigkeit der Maßnahmen droht nun eine ganz andere Form des Leids: Einsamkeit. Markus Wagner kommentiert im Stand•PUNKT.
Die EU sichert sich immer mehr Impfdosen gegen das Coronavirus, während viele arme Länder sich einen Impfstoff nicht leisten können. Zwar gibt es die Organisation COVAX, die sich für eine gerechte Verteilung der Impfdosen einsetzt, doch am Ende denkt jedes Land erstmal an sich selbst. „Wir brauchen eine globale Strategie!“, fordert Anna-Christina Beiker im Stand•PUNKT.